My Remarks!

the Life, the Universe and almost Everything what's Left

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Averell DaltonDie UNIFUG(1) Knigge

Endlich ist sie da! Die ultimative UNIFUG(1) Knigge. Benimmregeln für den Umgang mit Kollegen, Geschäftsführern, Prokuristen und Fußvolk.

Super! Täglich eine neue Ausgabe und den Sammelordner gibt es kostenlos bei Tante Ingrid.

Neu: Ab heute auch online im Internet verfügbar!

Die Akteure:

 

Volker auch Pappnase I oder Allrounder genannt.
Andreas F. besser bekannt als Flugente oder Pappnase II
Uwe auch geschätzt als "Unternehmensberater des Jahres"
Thomas der Schrecken aller Spirituosen
Philippe als "Don" bekannt und gefürchtet
Jürgen entweder er war die Blaupause von Averell Dalton oder Averell ist dem Comic entsprungen!
mit mir dem gnadenlosen Wächter über den IT-Schwachsinn in der Welt und dem Inhaber der Internetseite www.neues-aus-absurdistan.com/


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sowie vielen anderen Mitarbeiter der UNIFUG(1) GmbH (was heisst das eigenlich???)

 


 

Bildergebnis für büroklammerRegel 1:

Prokuristen sind angehalten, ihre Besprechungen im Server-Raum durchzuführen. Die Türen und Fenster sind zu verschliessen und sollten mit Schränken (oder anderen sperrigen Gegenständen) verrammelt werden. Zudem muss ein Radio sowie ein Haartrockner mitgenommen und auf volle Lautstärke eingeschaltet werden.

Der Grund ist, es muss unbedingt verhindert werden, dass die wichtigen strategischen Besprechungen z.B. über die Anschaffung von Mouse-Pads, Tesa-Film, Büroklammern und sonstigen Investitionsgütern von Unbefugten abgehört werden können.

Hintergrund:

Unsere beiden Pappnasen (Volker und Andreas) halten eine geheime Besprechung im Server-Raum ab.


 

 Bild in Originalgröße anzeigen  Regel 2:

Dokumente und Werbeprospekte im Kundenempfangsbereich sind pfleglich und ordentlich zu behandeln. Hier liegt das Potential für zukünftige Aufträge. Unreinlichkeiten werden hier aufs schärfste bestraft. Die Strafen werden individuell festgelegt.

Beispiel:

Mail-Faule Mitarbeiter werden z.B. dann dazu verdonnert mit dem Mail-Beauftragten eine mindestens 1-stündige Diskussion über den Sinn und Zweck eines internen Mailing-Systems zu führen. Zudem muss aufgrund des starken Besucherandrangs eine Person ständig überwachen ob noch genügend Prospekte ausliegen.

Hintergrund

Volker regt sich fürchterlich über die rumliegenden Pfeile auf, nachdem Wolfgang und Philippe den Tag mit einer Runde Darts beendeten! Tatsächlich gibt es keine Werbeprospekte und Kundenbesuch erhalten wir 2x pro Jahr!


 

Bildergebnis für seriös wirkenRegel 3:

Bei Aquisitionen ist es durchaus sinnvoll, seriöse Referenzkunden anzugeben. Für eine Referenzliste eignen sich hervorragend die Telefonbücher oder noch besser die "Gelben Seiten". Hier kann man sich beliebige Adressen von Firmen der ensprechenden Branche auswählen UND man kann davon ausgehen, dass die Adressen korrekt und somit höchst seriös sind.

Beachte: Als Referenzquelle sollten nur Telefonbücher herangezogen werden, die nicht älter als 5 Jahre sind, da sonst die Seriösität leiden könnte.

Hintergrund

Immer wieder wird im Vorfeld von Angeboten und Aquisitionen krampfhaft nach Referenzen gesucht. Die Ergebnisse sind teilweise höchst fragwürdig!


 

Bildergebnis für technische ausstattung pc veraltetRegel 4:

Die Ausstattung des Unternehmens mit technischen Geräten will gut bedacht werden. Vor der Anschaffung sollte man immer zuerst anhand der Urlaubsliste der Mitarbeiter, die gerade nicht benötigten PC's ermitteln und diese unter den arbeitenden Mitarbeitern aufteilen.

Reicht die Urlaubsliste nicht aus müssten noch die Kundentermine vorort in die Kalkulation mit einbezogen werden. Ist dies auch nicht mehr ausreichend so müssen die Urlaubsplanung und die Kundentermine so abgestimmt werden, dass immer genügend PC's für die im Hause arbeitenden Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Scheitern alle drei oben genannten Versuche der Ressourcenverteilung kann in einer geheimen Geschäftsführersitzung die mittel- bis langfristige Anschaffung eines weiteren PC's besprochen werden.

Hintergrund

Volker und Flugente diskutieren wieder einmal stundenlang ob nun ein Ersatzmonitor angeschaft werden soll oder doch nicht?


 

Bildergebnis für alkohol während der arbeitRegel 5:

Alkohol während der Arbeit ist grundsätzlich verabscheuungswürdig (neue Rechtschreibung).

Ausnahmen bestätigen die Regel:

  1. Online-Hacks in Produktivsystemen sollten nicht unter zwei Weizen durchgeführt werden.
  2. Verschärfung von 1.). Bei Hacks in Produktiv-Finanzbuchhaltungssystemen müssen die Nerven besonders geschont werden. Diesen Mitarbeitern ist eine stündliche Ration von 2 Weizen (0,5) zu verabreichen. Während des Hacks muss ein Blutalkoholspiegel von 0.8 - 1.5 Promille gewährleistet werden.
  3. Diskussionen mit Mail-Beauftragten lassen sich nur unter Einnahme starker Drogen ertragen. Hier ist eine präventive Einnahme von mind. 2-3 Schnapps (vorher) und einer Flasche Dimple naher (zur Entspannung und um ihm die leere Flasche auf den Schädel zu hauen).
  4. Geschäftsführer und solche die es werden wollen sei empfohlen immer einen Flachmann bei sich zu führen und bei Bedarf auf Ex zu konsumieren.
  5. Mail-Beauftragte sollten auch regelmässigen Alkoholgenuss pflegen, damit sie durch ihre Kollegen besser ertragen werden. Eine Ration lässt sich nicht festlegen, dies ist von der Gewöhnung abhängig. Für Menschen die sonst nur Lambrusco oder Apfelsaftschorle (süß) trinken reichen bereits kleinste Mengen aus um das Geschäftsführer-Feeling zu erreichen!

Hintergrund

Der Alkoholkonsum in den oberen Etagen nimmt deutlich zu.


 

Regel 6:

Der Bearbeitung von Pflichtenheften wird eine besondere Beachtung beigemessen. Das aus dem Pflichtenheft entstehende Angebot bildet nämlich die Basis der weiteren Zusammenarbeit mit unserem Kunden. Schätzungen müssen akriebisch genau durchkalkuliert und kritische Bereiche mit ausreichend Pufferzeit versehen werden.

Es werden drei Verfahren angewendet:

1. Verfahren (kleines/mittleres Projekt). Nach Eingang ca. 3-4 Wochen ruhen lassen.   Danach in einer hektischen Aktion wieder auf das Pflichtenheft aufmerksam machen und veranlassen, dass ein leidender Mitarbeiter über das Wochenende ein Angebot erarbeitet. Berechnung:

Anzahl Kapitel * Anzahl Seiten * 100

Beispiel: 20 Kapitel / Unterkapitel * 90 Seiten * 100 = 180.000

Siehe da: 180.000,- DM = kleines Projekt

 

2. Ab ca. 50 Kapitel oder ca. 200 Seiten geht die Tendenz eher in Richtung mittleres Projekt.

 

3. Verfahren (grosses Projekt). Hat das Pflichtenheft etwa Telefonbuch-Ausmasse   liegt ein grosses Projekt vor. Pauschal: 1.000.000,- DM


weiteres Vorgehen bei Verhandlungen. Folgende Faktoren sind völlig unwichtig und können deshalb leicht aus dem Projektumfang entfernt werden: Diese Punkte wurden ohnehin nur aus Verhandlungstaktischen Gründen aufgenommen damit sie wieder gestrichen werden (man muss dem Kunden ja entgegenkommen)  

- Dokumentation

- Online-Hilfe

- Schulung

Dies ist stratigisch sehr klever, da dann zwangsläufig mit einer hohen Anwender-Unzufriedenheit und daraus folgend mit einer hohen Supportbelastung zu rechnen ist. Wir gehen natürlich davon aus, dass der Kunde sehr zufrieden ist und natürlich alle Supportrechnungen prompt bezahlt.

Hintergrund

Ein Mitarbeiter musste wieder einmal das Wochenende mit einem Pflichtenheft verbringen.


Regel 7:

Mitarbeiter, die nichts besseres zu tun haben, als irgendwelche zweifelhafte Regeln zu verfassen und damit die Autorität und Kompetenz des Führungspersonals untergraben, sind im höchsten Maße gefährlich und müssen schleunigst entlassen werden.

Hintergrund

Nach diesen vielen Regeln, hatte ich einfach das Bedürfniss etwas selbstkritisches zu schreiben.


https://source.opennews.org/media/img/uploads/article_images/networkdiagrams_image01.jpgRegel 8:

Der Unternehmenserfolg ist sehr stark von der Qualität der abgelieferten Programme abhängig. Deswegen sollten folgende Regeln beachtet werden

1. Prozeduren und Funktionen sind so zu gestalten, dass die ersten Fehler erst im Produktivbetrieb auftreten. Dies garantiert Verlängerungen der Projektlaufzeit bis zum St. Nimmerleinstag.

2. Fehler sollten so eingebaut werden, dass diese durch extern beauftragte Softwareentwickler nicht gefunden werden. Dadurch werden unsere schwer erkämpften Marktanteile gegen Mitbewerber gesichert.

3. Eine sichere Methode andere Programmierer zu verwirren ist, alle Programme circulär aufzurufen. Sehr gerne werden auch Unix Scripts mit AWK und SED derart verunstaltet, dass keine Sau mehr draus kommt. Diese Methode sollte aber nur von geübtem Fachpersonal mit Führungseigenschaften und Allround-Kenntnissen angewendet werden. Die strikte Anwendung dieser Regel führt dazu, dass andere Programmierer (auch aus der eigenen Firma) vor Ehrfurcht ob der genialen Programmierkünste erblassen und deswegen keinerlei Zweifel bezüglich der Kompetenz mehr aufkommt.

4. Fehlerhafte Prozeduren, die zu inkonsistenten Datenbeständen führen sind nicht zu verbessern, sondern es ist hier dringend angezeigt, nur die Datenbestände per Hand zu korrigieren. Dies führt zu grosser Freude bei den Anwendern, wenn endlich mal wieder der Datenbestand stimmt und man sorgt für konstanten Auftragseingang. Solche Hacks dürfen natürlich nur unter Beachtung von Regel 5 (Alkohol am Arbeitsplatz ggf. nachlesen) durchgeführt werden.

Hintergrund

Hier gibt es unzählige Beispiele aus der Firmengeschichte


Regel 9:

Sicherheit am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Thema. Gerade die Arbeitsplätze der leitenden Mitarbeiter müssen besonders gesichert werden: Folgende praktische Methoden können einfach angewendet werden:

  1. Auf dem PC ist die Autostart-Gruppe ist so zu erweitern, dass ein Rechnerstart mindestens 10 Minuten dauert. Nur geschulte Führungspersönlichkeiten mit Personalführungsqualitäten haben soviel Geduld und Zeit um einen solchen Rechnerstart zu überstehen. Einfache Mitarbeiter geben hier schon entnervt auf.

Die Bedienung des PC's ist so zu modifizieren dass ein "normaler" Mitarbeiter sich nicht mehr zurechtfindet. Dies kann z.B. dadurch erfolgen, dass überall dort wo sonst ein doppelter Mausklick erforderlich ist, nur noch ein einfacher Klick reicht. Dies wird jeden Eindringling in Kürze zur Verzweiflung und zur Aufgabe bringen.

1. Alle Systemereignisse sind mit umfangreichen Klängen zu belegen, deren Abspieldauer mind. 20 Sekunden beträgt. "Normale" Mitarbeiter, die gewohnt sind "normal" zu Arbeiten werden sich schnellstens einen anderen Arbeitsplatz suchen.

2. Beliebte Systemressourcen wie z.B. CD-ROM Brenner sind besonders gesichert zu installieren. Der beste Weg ist, solche Geräte im Rechner einer     Führungspersönlichkeit mit Allroundfähigkeiten zu installieren, da dort absolut keine Gefahr besteht, dass das Gerät dazu verwendet wird, Raubkopien von Spielen herzustellen. Anfragen aus der Gruppe der "einfachen" Mitarbeiter, das Gerät mal tatsächlich als Arbeitshilfsmittel zu verwenden, ist sehr unwirsch zu begegnen und in 9 von 10 Fällen abzulehnen.

Hintergrund

Volkers PC war zu dem Zeitpunkt der einzige, der mit einem Case-Tool und dem CD-Brenner ausgerüstet war. Wer war nochmal derjenige der immer von den neuesten Computerspielen erzählte???


Regel 10:

Der Kunde ist König. Er ist die Quelle unserer Gehälter. Es bedarf deswegen einer besonderen Behandlung. Kundentermine dürfen deshalb nur durch ausgewählte und hochqualifizierte Mitarbeiter wahrgenommen werden. Darüberhinaus sollten noch folgende Regeln beachtet werden:

1. Handelt es sich um Programmiertätigkeiten die beim Kunden direkt durchgeführt werden, sollte der Mitarbeiter als erstes seine gewohnte Programmierumgebung - die natürlich hauptsächlich aus nichtlizenzierter und virenverseuchter Software besteht - herzustellen. Der Zeitaufwand ist deswegen auf jeden Fall vertretbar - auch wenn es sich um einfache Tätigkeiten handelt, die normalerweise innerhalb einer Stunde erledigt sind - da diese Kosten natürlich auch vom Kunden getragen werden.

 

2. Hat einer der eingeschleusten Viren endlich zugeschlagen so wird das entseuchen des gesamten Netzwerkes natürlich auch dem Kunden als herausragende Dienstleistung angeboten und von diesem freudig angenommen.

 

3. Aquisitionstermine sind nur von Mitarbeitern durchzuführen, die besonderen Geschmack in der Auswahl ihrer Kleidung besitzen. Krawatten Hemden und Sakko sollten in verschiedenen und hauptsächlich bunten und grellen Farben     kombiniert werden. Besonders Lederkrawatten werden für solche Termine gerne genommen.

 

4. Auch bei Aquisitionen sollte dem Kunden der eigene Standpunkt sehr klar und deutlich vermittelt werden. Unnachgiebigkeit und vor allem stures Beharren auf der eigenen Meinung bringen viel Freude bei der Diskussion und führen zu einer dauerhaften und herzlichen Kundenbeziehung.

Hintergrund

Ein genialer Tag. Volker (unser Prokurist) hat bei der Installation "seiner" Tools bei einem Kunden einen kleinen Virus eingeschleust. Andreas (unser zweiter Prokurist) hatte zudem an diesem Tag noch einen "Kundentermin" und sich mit gelber Lederkravatte geschmückt. Der Kunde musste anschließend einen Augenarzt aufsuchen!


Bildergebnis für halts maul und arbeiteRegel 11:

Niedere Mitarbeiter haben den Mund zu halten. Kritik darf nur hinter dem Rücken der Betroffenen geäußert werden. Das hebt die Stimmung in der Gruppe und fördert den Zusammenhalt besonders dann wenn derjenige irgendwann doch noch von der Kritik zu Ohren bekommt. Halte Dich daher an folgende Regel

Versuche Deine Vorgesetzten gegeneinander auszuspielen. Da Kommunikation innerhalb der Geschäftsleitung nicht existiert wird dies leicht gelingen. Setze geschickt Gerüchte in Umlauf.

Hintergrund

Andreas F. hatte auf meinem Rechner in meinen privaten Ordnern gestöbert und diesen wirklich netten Beitrag verfasst. Danke Andreas! Oder sollte ich besser Schade sagen???


Regel 12:

Nachdem übergangsweise ein werter Kollege aus der Geschäftsführung den Fortbestand der Knigge übernommen hat, gibt es nun wieder eine Original-Regel aus der Feder des Meisters

Um absolut einheitliches Vorgehen innerhalb eines Projektes zu gewährleisten, wartet die Univag auf die Freigabe des Klonens von Menschen durch die Gesundheitsbehörde der EU. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Einheitlicher Programmierstil innerhalb des Projektes

Alle verfolgen das gleiche Ziel

Erleichterung bei der Fehlersuche

Einheitlicher Ansprechpartner (zumindest optisch) beim Kunden

Solange die Freigabe der EU noch nicht erfolgt kann man sich folgendermassen behelfen:

Durch intensive psychologische Behandlung werden die Mitarbeiter in genau 3 verschiedene Persönlichkeiten gespalten. Diese müssen charakterlich identisch sein sollten aber jeweils eine andere Auffassung von Arbeitszeit haben. An einem kleinen Beispiel lässt sich das schön erläutern:

Für den Mitarbeiter Don P. gibt es drei Persönlichkeiten mit den folgenden Einstellungen:

- Don 1: Arbeitszeit von 8.00 - 16.00 Uhr

- Don 2: Arbeitszeit von 16.00 - 24.00 Uhr

- Don 3: Arbeitszeit von 0.00 - 8.00 Uhr

Eine Übergabe der Informationen muss nicht stattfinden, da es sich ja eigentlich um ein und dieselbe Person handelt. Problematisch ist wahrscheinlich nur die Arbeitsleistung von Don 3. Don 1 wird sich hierüber wahnsinnig aufregen und fast alles wieder neu machen. (Gottverdammi, sa me nerve).

Hintergrund

Philippe hat sich mal wieder über die Arbeitsleistung anderer Kollegen aufgeregt. Man muss halt alles selber machen!


Regel 13:

Nach einer lagen Zeit der Abstinenz scheint es nun wieder mal an der Zeit für eine neue Ausgabe der Univag Knigge. In dieser Ausgabe soll das Thema Urlaub im Allgemeinen und Urlaub für Geschäftsführer im Besonderen behandelt werden.

Geschäftsführer und sonstige Mitglieder der Geschäftsführung sind hart arbeitende Menschen. Ihnen steht wie jedem anderen Mitarbeiter ausreichend Urlaub zur Erholung zur Verfügung. Nach dem Urlaub sollte sich der Geschäftsführer standesgemäß zurückmelden. Um dieses zu gewährleisten, sollten fundamentale Neuerungen, die sich der Geschäftsführer in den langen Sommerabenden des Urlaubs ausgedacht hat, mit aller Härte durchgeführt werden. Mitarbeiter sollten aus der ausgiebigen Erholung der Geschäftsführer ihren Vorteil haben. Deswegen sollten hier folgende einfache Regeln angewandt werden:

Unverzüglich nach dem Urlaub sollte die Geschäftsführung zustammentreten und in mindestens zweitätiger Mittagspausenklausur, unter Verabreichung mehrerer Weizen oder anderer Spirituosen einige wichtige, wegweisenden     Unternehmensentscheidungen treffen. Zuvor sollte allerdings eines der Mitglieder der Geschäftsleitung dazu bestimmt werden, nur Apfelsaft-Schorle (süß) zu trinken, sodaß dieser noch fahrtüchtig ist und die Funktion des Chauffeurs übernehmen kann. Ein weiteres Mitglied der Geschäftsführung wird bestimmt, um die Entscheidungen in schriftlicher Form niederzulegen und an die restlichen     Mitarbeiter zu verteilen. Diese Tätigkeiten werden mit einer Prämie von DM 2000,- belohnt.

Einführen eines neuen Konzeptes zur Mitarbeitermotivation. Hierfür scheint ein ausgefeiltes Prämiensystem hervorragend geeignet. Prämien werden für folgende Punkte angeboten:

Wer bereit ist, seinen Urlaub kurzfristig (innerhalb 2 Wochen) zu planen wird mit einer Prämie von DM 1000,- belohnt. Hier lässt sich spielend eine Jahresprämie von DM 30.000,- erwirtschaften, wenn man bedenkt, daß man alle 2 Tage einen Urlaub von einem Tag für 2 Wochen im Voraus planen       kann.

Unkritisches Verhalten gegenüber der Geschäftsführung (insbes. gegenüber dem Geschäftsführer) werden mit einer Sonderprämie von DM 5000,- belohnt. Der unkritischste Mitarbeiter erhält darüberhinaus noch den Titel: "Unternehmensberater des Jahres"

Die Mitarbeiter, die bereit sind, ihre Mittagspause kurzfristig, und nicht zwischen 12.00 und 13.00 Uhr anzutreten, werden mit einer Prämie im Wert einer durchschnittlichen Mahlzeit einer durchschnittlichen Pommesbude belohnt.

Die Mitarbeiter, die garantieren, für ein Jahr ihre Notdurft Zuhause zu verrichten, werden mit einer Prämie von DM 500,- (für große Geschäfte) und DM 200,- (für kleine Geschäfte) belohnt. Mit dem hier gesparten Geld lässt sich spielend der Wächter an der Toilettentür mitfinanzieren und spätestens nach zwei Jahren hat sich diese Investition amortisiert.

Hintergrund

Während Thomas' Urlaub gab es Probleme mit der Vertretung. Nach dessen Rückkehr wurde das legendäre Urlaubs-Prämien-Konzept entwickelt welches von Flugente per Mail verteilt wurde. Volker träumt wahrscheinlich heute noch von der Fahrt mit dem Jaguar!


Regel 14:

Die Ausschreibung von Stellenanzeigen und insbesondere die Auswahl neuer Mitarbeiter ist für ein Unternehmen von größter Wichtigkeit. Die Personalverantwortlichen Mitglieder der Geschäftsführung sollten sich deswegen für die Einstellungsgespräche besonders vorbereiten. Durch die Anwendung folgender Regeln können auch Personalführungs-Einsteiger keine Fehler machen:

Unverzüglich nachdem ein Bewerber die Geschäftsräume betritt, sollte er in die gesamte Unternehmens-Infrastruktur eingeführt werden. Noch bevor man mit dem Einstellungsgespräch beginnt, muß er mit allen wichtigen Einrichtungen der Firma wie z.B. Kaffee- und Spülmaschine, Telefonanlage, Dartscheibe sowie     Geschäftsräume von eventuellen Tochterunternehmen vertraut gemacht werden.

Dem Bewerber sollten auch sofort die Vorzüge der Firma vermittelt werden. Dazu eignet sich besonders eine detaillierte Beschreibung des zukünftigen   Arbeitsplatzes. Herausragende Merkmale wie z.B. Schreibtisch, Bürostuhl, PC sowie einige Schreibutensilien werden den Bewerber sicher begeistern.     Beispiel (aus der Praxis): Bei der Einstellung eines Informatikers sollte der folgende Satz immer in ein Einstellungsgespräch eingebaut werden: "...unsere     Arbeitsplätze sind typischerweise mit PC's ausgestattet..." Dies wird das Herz eines jeden Bewerbers höher schlagen lassen.

Hintergrund

Flugente (sorry Andreas F.) hatte wieder mal die Bewerber empfangen und die Einstellungsgespräche geführt. Auch hier war für den armen Bewerber anschliessend sicher ein Augenarzt-Besuch fällig! (siehe Regel 10 §3)


Regel 15:

Strategiesches Vorgehen ist bei der Führung eines Unternehmens einer der wichtigsten Aspekte. Insbesondere wenn die Firma in einer schnellwachsenden Branche wie die der Informationsverarbeitung agiert, ist ein strategisches Handeln besonders geboten. Hier deshalb einige Punkte, die jeder Geschäftsführer beherzigen sollte.

Minimieren der Planungszyklen. Wenn man früher von Strategie sprach, war damit das mittel- bis langfristige Handeln und Vorgehen des Unternehmens der     nächsten Monate bzw. Jahren gemeint. Das ist völlig veraltet und unmodern. Strategie bestimmt das Handeln der nächsten Sekunden, Minuten bzw. Stunden.   Ausnahme: Die Vorräte und der Konsum von alkoholischen Getränken sollte der umsichtige Unternehmer über mindestens 1-2 Jahre im Voraus, strategisch Planen. Beachte hierbei die Regel 5!

  

Der moderne Unternehmer handelt heute nach dem Motto: "Der erste Gedanke ist der Beste". Die wird umso wichtiger, wenn man bedenkt, daß ein gestresster Manager vor lauter Terminen, Besprechungen und dem zugehörigen Alkoholkonsum maximal 2-3 klare Gedanken pro Tag fassen kann. Hier muß man die "Gunst der Sekunde" nutzen und den Gedanken sofort in eine Strategie umsetzen und vor allem umgehend den Mitarbeitern mitteilen.

  

Um die Mitarbeiter nicht zu verunsichern, sollte der umsichtige Geschäftsführer versuchen, eine "Strategie", die er gerade in den letzten 2 Minuten ausgeheckt hat, als "Strategische Planung" zu verkaufen, an deren Realisierung die Geschäftsleitung schon seit mindestens 3-4 Monaten arbeitet. Die meisten Mitarbeiter sind stolz auf die Geschäftsleitung und freuen sich, in einem solch     verantwortungsvollen Unternehmen zu arbeiten. Nur einige wenige Mitarbeiter nörgeln und durchschauen die "Strategie". Von dieser Art von Personal sollte man sich schleunigst trennen. (Zu beachten ist hierbei die Regel 14 2b.: Unkritische Verhalten von Mitarbeitern)

  

Hintergrund

Thomas hatte eine ungeplante Geburtstagsfeier eines Mitarbeiters an einem Freitag Nachmittag genutzt um den verbliebenen 4-5 Mitarbeitern ein neues strategisches Konzept zu erläutern. Die anderen Kollegen waren von der Maßnahme nicht betroffen, da am Montag die Strategie wieder veraltet war!

    

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